Gegenstände und Inventar
Beamer, Möbel, Werkzeug: Du weißt jederzeit, was in welchem Raum steht.
Nicht alles, was in einem Raum steht, muss gebucht werden. Der Beamer an der Decke, die Stühle, der Rollwagen mit der mobilen Technik – das ist Inventar. Zeitwart führt es als Gegenstände und beantwortet damit eine Frage, die im Buchungsalltag ständig auftaucht: Was steht eigentlich wo?
Der Unterschied zur Ressource
Ein Gegenstand führt keine Verfügbarkeit. Er wird nicht mitgebucht, blockiert nichts und taucht in keinem Kalender auf. Er beantwortet „Was steht wo?", nicht „Ist es frei?".
Was eigenständig buchbar sein soll – ein Beamer, den Abteilungen sich teilen, ein Fahrzeug, ein Messgerät –, legst du deshalb nicht als Gegenstand an, sondern als Ressource. Die Trennung hält beides sauber: das Inventar vollständig und die Buchungslisten frei von Dingen, die nie jemand reserviert.
Typ, Slug und eigene Attribute
Jeder Gegenstand hat einen frei wählbaren Typ – „Beamer", „Monitor", „Stuhl" –, der zur Gruppierung dient und der praktischste Filter ist, sobald der Bestand wächst. Dazu kommt ein Slug als stabile Kennung: Er bleibt, auch wenn sich der Name ändert, und ist der Bezugspunkt für Importe.
Alles Weitere definierst du über die Attributvorlage für Gegenstände: Inventarnummer, Anschaffungsdatum, Seriennummer, Zustand, Kostenstelle. Nach denselben Feldern lässt sich anschließend filtern.
Auch Dinge, die wandern
Ein Gegenstand kann mehreren Räumen zugeordnet sein. Das ist kein Fehler, sondern Absicht: Bei Beständen, die zwischen Räumen unterwegs sind – Rollwagen, mobile Technik –, bildet das den tatsächlichen Zustand besser ab als eine erzwungene Eindeutigkeit.
Sichtbarkeit folgt dem Raum
Gegenstände hängen an keiner Organisationseinheit. Ihre Sichtbarkeit vererbt sich über den Raum: Wer an einer Ressource das Recht hat, zugeordnete Gegenstände zu sehen, sieht deren Inventar. Damit bleibt die Rechteverwaltung an einer Stelle, statt sich für das Inventar zu wiederholen.
Vorteile auf einen Blick
vollständiges Inventar, ohne die Buchungslisten damit zu überladen
klare Trennung zwischen „steht dort" und „lässt sich buchen"
eigene Attribute wie Inventarnummer, Seriennummer oder Kostenstelle
Mehrfachzuordnung für Technik, die zwischen Räumen wandert
Sichtbarkeit erbt sich über den Raum, keine zweite Rechtestruktur