Das Lizenzmodell
Zeitwart wird nach Bestand lizenziert, nicht nach Nutzern – jedes Paket hat denselben Funktionsumfang.
Die meisten Anbieter rechnen pro Nutzer ab. Wir nicht: Bei Zeitwart bestimmt dein Bestand den Preis – wie viele Räume, Arbeitsplätze und Gegenstände du verwaltest. Wie viele Menschen damit arbeiten, spielt keine Rolle.
Das macht die Kosten planbar. Sie wachsen mit dem Gebäude, nicht mit der Belegschaft. Und niemand muss überlegen, ob sich ein weiterer Zugang noch rechnet – eine Frage, die dem Zweck einer Raumbuchung zuwiderläuft.
Was einen Punkt kostet
Jedes Objekt, das du in Zeitwart verwaltest, kostet eine feste Punktzahl. Ihre Summe ist der Bedarf, den dein Paket abdecken muss:
Raum: 1 Punkt – jede buchbare Ressource, die kein Arbeitsplatz ist. Besprechungsraum, Fahrzeug, Beamer zum Ausleihen.
Arbeitsplatz: ¼ Punkt – ein einzelner Schreibtisch oder Parkplatz. Vier ergeben einen Punkt, Desksharing bleibt damit günstig.
Gegenstand: ⅕ Punkt – dein Inventar. Dinge, die einer Einheit gehören und in einem Raum stehen, aber nicht selbst gebucht werden.
Kalenderanbindung: 1 Punkt – eine Ressource, die über eine Schnittstelle geführt wird, etwa synchronisiert mit Outlook oder Google.
Schließanbindung: 1 Punkt – ein Raum oder eine Dienstleistung, der an ein elektronisches Schließsystem angebunden ist.
Dazu kommen Veranstaltungen: Zwölf im Jahr sind frei, danach kostet jede angefangene weitere Zwölfergruppe einen Punkt. Sie sind die einzige Position, bei der zählt, was du tust – bei allem anderen zählt, was du hast.
Denn sonst gilt: Der Preis hängt am Bestand, nicht an der Nutzung. Ein Raum, den niemand bucht, kostet genauso viel wie ein ständig belegter. Wer Punkte sparen will, räumt deshalb nicht genutzte Ressourcen auf, statt am Nutzungsverhalten zu drehen.
Was die Pakete unterscheidet
Nichts außer der Punktzahl. Wir sperren keine Funktion hinter einem größeren Paket – es gibt keine Variante, in der Genehmigungsverfahren, Statistik oder das Veranstaltungsmodul fehlen.
Je mehr Punkte du brauchst, desto günstiger wird der einzelne Punkt. Für Hochschulen, Bibliotheken und andere Bildungseinrichtungen gibt es zusätzlich einen Rabatt. Die Beträge und den Rechner findest du auf der Preisseite.
Vorteile auf einen Blick
Lizenzierung nach Bestand statt nach Nutzerzahl – unbegrenzt viele Konten und Rollen
In jedem Paket derselbe Funktionsumfang, keine Funktion hinter einem größeren Tarif
Arbeitsplätze zählen als Viertelpunkt, Gegenstände als Fünftelpunkt
Zwölf Veranstaltungen je Jahr und Mandant sind frei, unabhängig von der Zahl der Anmeldungen
Kontingent, Verbrauch und Bilanz sind in der Anwendung jederzeit sichtbar
30 Tage kostenlos testen, bevor eine lizenzierbare Funktion Punkte kostet
Ein überschrittenes Kontingent blockiert nichts – es ist ein kaufmännischer Hinweis
Häufige Fragen
Die Einzelheiten, die beim Rechnen erfahrungsgemäß aufkommen:
So viele du willst. Konten, Rollen und Administratoren sind unbegrenzt und kosten keine Punkte. Der Preis hängt an deinem Bestand, nicht an der Zahl der Menschen, die damit buchen.
Ja, er kostet drei Punkte: einen für den Raum und je einen für die beiden Anbindungen. Eine Anbindung ersetzt das Objekt nicht, sie kommt hinzu. Je Objekt ist höchstens eine Anbindung jeder Art möglich.
Eine Schließanbindung kann auch an einer Dienstleistung hängen. Die Dienstleistung selbst verbraucht keine Punkte, ihre Anbindung schon. Gegenstände dagegen werden nie doppelt gezählt – ein Gegenstand ist nie gleichzeitig Raum oder Arbeitsplatz.
Nein, einen. Aufgerundet wird je Kategorie über die Gesamtzahl und nicht je Stück: Drei Arbeitsplätze kosten zusammen einen Punkt, zwölf Gegenstände kosten drei.
Verwaltest du mehrere Mandanten, rundet Zeitwart je Mandant einzeln auf und summiert erst danach.
Gezählt wird, sobald sich jemand anmelden kann – nicht beim Anlegen. Ein Entwurf kostet nichts, und eine Kopie startet immer als Entwurf. Maßgeblich sind dabei die letzten zwölf Monate und nicht das Kalenderjahr: Was länger als ein Jahr zurückliegt, fällt von selbst aus der Zählung.
Eine einmal gezählte Veranstaltung bleibt gezählt, auch wenn du sie später löschst. Einen Termin zu verschieben kostet nichts – eine abgeschlossene Veranstaltung für einen neuen Termin wiederzuverwenden dagegen schon, denn das ist eine zweite Durchführung.
Wie viele Menschen sich anmelden, spielt keine Rolle. Eine Tagung mit 300 Teilnehmenden ist eine Veranstaltung, genau wie eine Führung mit acht.
Die Regel gilt je Mandant ab dem Geltungsbeginn, der in deinem Vertrag steht. Vorher zählt Zeitwart deine Veranstaltungen zwar mit und zeigt sie in der Übersicht an, berechnet aber nichts.
Die meisten Funktionen sind einfach da. Einige werden getrennt lizenziert und kosten eine feste Punktzahl – die erste davon ist Wegeleitung & Karten mit 25 Punkten. Das ist kein Paketunterschied: Die Funktion steht in jedem Paket zur Verfügung, sie muss nur lizenziert sein.
Schaltet eine administrative Person eine solche Funktion ein, läuft sie 30 Tage kostenlos. Die Frist beginnt mit dem Einschalten, nicht mit dem Vertrag, und es gibt sie einmal je Funktion und Kunde.
Die Verwaltung ist zu, das Ansehen bleibt offen. Was bereits eingerichtet ist, funktioniert weiter – es lässt sich nur nicht mehr pflegen. Gesperrte Menüpunkte verschwinden auch nicht, sie erscheinen ausgegraut.
Ein Ausfall des Lizenzservers sperrt übrigens nichts: Eine laufende Lizenz läuft weiter, wenn eine Abfrage scheitert.
Erst einmal nichts. Lizenzpunkte werden technisch nicht durchgesetzt: Zeitwart läuft unverändert weiter, niemand verliert Zugriff, und es wird nichts gesperrt. Eine negative Bilanz ist ein kaufmännischer Hinweis – wir melden uns bei dir, um die Lizenz gemeinsam anzupassen.
Nein. Die E-Paper-Türschilder werden einmalig und gerätegebunden lizenziert, es fallen keine Lizenzpunkte und keine laufende Gebühr an. Auch Informationsdisplays zur Raumübersicht sind im Funktionsumfang enthalten.
Nein, das wird leicht verwechselt. Mit Kostenregeln berechnest du, was eine Buchung deine Nutzer kostet – das ist deine interne Weiterverrechnung. Mit der Lizenzierung von Zeitwart hat sie nichts zu tun.
Auf der Preisseite steht ein Rechner: Du trägst deine Mengen ein und siehst sofort, welches Paket am günstigsten ist. Läuft Zeitwart schon, zeigt dir die Anwendung unter Administration → Lizenzpunkte dein Kontingent, den Verbrauch und den Verlauf der letzten Monate.